Wie hoch sind die Notarkosten beim Immobilienkauf genau?
Notar und Grundbuch zusammen kosten rund 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises. Bei 380.000 Euro sind das etwa 5.000 bis 7.600 Euro, abhängig davon, ob Sie finanzieren. Seit Juni 2025 liegen die Gebühren durch die gesetzliche Anhebung etwas höher als in älteren Beispielen.
Wer zahlt die Notarkosten, Käufer oder Verkäufer?
Den Großteil zahlt der Käufer, das regelt § 448 BGB. Der Verkäufer trägt nur die Kosten für die Löschung einer alten Grundschuld, meist 100 bis 300 Euro.
Kann man Notarkosten verhandeln?
Nein. Die Gebühren sind im GNotKG bundeseinheitlich festgelegt. Jeder Notar muss exakt nach diesen Sätzen abrechnen. Sparen lässt sich nur an Zusatzleistungen wie einem nicht zwingend nötigen Notaranderkonto.
Wann muss ich die Notarkosten bezahlen?
Die Rechnung des Notars kommt in der Regel kurz nach der Beurkundung und ist sofort fällig, unabhängig davon, ob der Kaufpreis schon geflossen ist. Planen Sie diesen Betrag also als verfügbares Eigenkapital ein, nicht als Teil des Darlehens.
Was passiert beim Notartermin?
Der Notar liest den Kaufvertrag vollständig vor, klärt offene Fragen und beide Parteien unterschreiben. Der Termin dauert meist 45 bis 90 Minuten. Danach veranlasst der Notar die Eintragungen im Grundbuch und die Meldung ans Finanzamt.