Wie hoch sind die Immobilienpreise in Schleswig-Holstein 2026?
Der landesweite Durchschnitt liegt im Frühjahr 2026 bei rund 3.250 Euro pro Quadratmeter (Quelle: immowelt, ImmoScout24). Eigentumswohnungen liegen darüber, Häuser etwas darunter. Die Spanne zwischen den Regionen ist allerdings groß: vom Hamburger Rand bis zum ländlichen Norden trennen die Preise mehrere tausend Euro pro Quadratmeter.
Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Schleswig-Holstein?
Sie steigen wieder leicht. Nach der Korrektur 2023 und zwei stabilen Jahren legten die Wohnungspreise 2026 um etwa 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Das Hamburger GEWOS-Institut erwartet bis Ende 2026 eine langsame Erholung. Von den Höchstständen des Jahres 2022 ist der Markt aber noch entfernt.
Wo ist Schleswig-Holstein am teuersten und wo am günstigsten?
Am teuersten sind der Hamburger Speckgürtel im Süden (Stormarn, Pinneberg) sowie gefragte Küsten- und Wasserlagen. Am günstigsten sind die ländlichen Kreise im Norden und das Binnenland. Die kreisfreien Städte Kiel und Lübeck liegen im gehobenen Mittelfeld, Flensburg etwas darunter.
Lohnt sich der Immobilienkauf in Schleswig-Holstein noch?
Das hängt von Region und Ziel ab. In den teuren Südkreisen ist die Rendite eng kalkuliert. Im ländlichen Norden, etwa im Kreis Schleswig-Flensburg, bekommen Käufer dagegen noch bezahlbares Eigentum mit Grundstück. Wer dort wohnen und langfristig bleiben will, findet 2026 ein faires Verhältnis aus Preis und Qualität.
Warum weichen die Portalpreise von der echten Bewertung ab?
Portale zeigen Angebotspreise und arbeiten mit groben Durchschnitten über ganze Regionen. Sie kennen weder den Sanierungszustand noch die Mikrolage einer konkreten Immobilie. Gerade im ländlichen Raum mit wenigen Vergleichsverkäufen führt das zu Abweichungen. Die belastbarsten Zahlen liefern die Gutachterausschüsse auf Basis echter Kaufverträge.